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| Einsatzart: | B4 |
| Kurzbericht: | Gebäudebrand |
| Einsatzort: | Müllheim |
| Alarmierung: |
Alarmierung per
![]() am Donnerstag, 04.08.2016, um 02:53 Uhr |
| Mannschaftsstärke: | k.A. |
| eingesetzte Kräfte: | |
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Einsatzbericht:
Pressetext aus der Badischen Zeitung vom 05.08.2016: Brand in einem Wohnhaus in der Mühlenstraße: Am Donnerstagmorgen gegen 3 Uhr alarmierte eine Nachbarin die Feuerwehr, als sie Rauch über dem gegenüberliegenden Gebäude aufsteigen sah. Da anfangs auch zwei Personen in dem Haus vermutet wurden, rollte eine größere Rettungsmaschinerie bei der Müllheimer Feuerwehr an. Schon etliche Meter vom Brandherd entfernt war der beißende Brandgeruch wahrnehmbar. Eine offene Flamme konnte jedoch erst nicht entdeckt werden. Das Gebäude, ein in die Jahre gekommenes Einfamilienhäuschen, war im Inneren völlig verraucht, als die beiden ersten Atemschutztrupps eingedrungen waren. Weil die Haustür vergittert war und erst mit einem Trennschleifer geöffnet werden konnte, verschafften sich die Löschtrupps über die Fenster einen Zugang. Dadurch entstand ein Luftzug, der im Bereich der Küche für ein Aufflammen des Feuers sorgte. Gut für die Einsatzkräfte, die den Brandherd so gezielt angehen konnten. Die oberste Priorität lag allerdings zunächst bei der Menschenrettung. Zu Beginn des Einsatzes wurde die Vermutung geäußert, es könnten sich noch mindestens zwei Personen in dem Haus befinden. So kämpften sich die beiden Atemschutztrupps durch den Rauch und suchten alle Räume nach Personen ab. Für Einsatzleiter und Kommandant Michael Stöcklin war das Grund genug, die Alarmierungsstufe zu erhöhen und weitere Einsatzkräfte aus den Ortsabteilungen Britzingen, Dattingen und Niederweiler und aus Heitersheim ein zweites Drehleiterfahrzeug als Reserve anzufordern. Dieser zweite Löschzug, wie er im Einsatzkonzept der Müllheimer Wehr hinterlegt ist, blieb im Bereitstellungsraum bei der nahegelegenen Feuerwache in Bereitschaft. In Bereitschaft blieb auch der DRK-Rettungsdienst. Glücklicherweise stellte sich dann aber doch heraus, dass nach Ausbruch des Brandes sich keine Menschen im Gebäude aufhielten. Der Brandschwerpunkt, das konnten die ersten Löschtrupps ausmachen, lag im Bereich der Küche. Schwierig war die Bekämpfung der Glutnester, die sich hinter Wandverkleidungen, in Deckenbalken und im Bodenbereich über einem Kellerraum befanden. Die übrigen Räume in Erdgeschoss und im Dachgeschoss wurden von giftigen Rauchablagerungen in Mitleidenschaft gezogen. Was zum Ausbruch geführt hat, war bis Einsatzende nicht zu klären, die Brandursache wird nun von der Polizei untersucht. Ein Bild vom Einsatzablauf machte sich der stellvertretende Kreisbrandmeister Thomas End aus Staufen. Am Ende waren über 60 Einsatzkräfte der Feuerwehren, des Deutschen Roten Kreuzes und der Polizei im Einsatz. Der Sachschaden ließ sich zunächst ebenfalls noch nicht beziffern. Text: Volker Münch |
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