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| Einsatzart: | H3 |
| Kurzbericht: | Unterstützung bei Sucheinsatz |
| Einsatzort: | Müllheim |
| Alarmierung: |
Alarmierung per
![]() am Donnerstag, 11.06.2015, um 01:00 Uhr |
| Mannschaftsstärke: | k.A. |
| eingesetzte Kräfte: |
Organisationen:
Einsatzfahrzeuge: |
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Einsatzbericht:
Aufwändige Suche mit glücklichem Ende Verschwinden einer älteren Dame in Müllheim löst einen größeren Einsatz für Mensch und Tier aus. Rettungshunde und zahlreiche Feuerwehrleute aus Müllheim durchkämmten die Gegend nach einer vermissten Frau. Foto: Volker Münch MÜLLHEIM (mps). Die ganze Nacht hindurch suchten Rettungshunde-Teams und Müllheimer Feuerleute nach einer 72-jährigen Frau, die seit Mittwochabend vermisst worden war. Bis zum nächsten Morgen dauerte die Suche nach der an Demenz erkrankten Frau an. Kurz nach Ende der Suchaktion wurde sie aufgefunden. Ihr Ehemann konnte sie wohlauf in die Arme schließen und nach Hause bringen. Die Frau, eine in Müllheim gut bekannte Persönlichkeit, wurde am Mittwochabend gegen 18.30 Uhr letztmals im Bereich der Firma "Dänisches Bettenlager" im Auggener Weg gesehen. Fortan war sie wie vom Erdboden verschwunden. Nachdem Familienangehörige und die Polizei nach der Frau den ganzen Abend gesucht hatten, entschlossen sich die Verantwortlichen die Suche auszuweiten. So wurden kurz nach Mitternacht ein Mantrailer-Suchhund des Deutschen Roten Kreuzes aus Emmendingen und neun weitere Rettungshunde vom Bundesverband Rettungshunde und vom Deutschen Roten Kreuz bei der Suche eingesetzt. Später unterstützte ein Hubschrauber die Rettungskräfte bei der Suche. Besonders das steile Gelände von der Südtangente hinauf zum Reggenhag, wo viele Hektar Reben und der Scheibenfeuerplatz sich befinden, wurde von den Rettungshunden, die über eine Ausbildung für Flächensuche verfügen, abgesucht. Um sich in dem unübersichtlichen Gelände besser orientieren zu können, wurden sie von Einsatzkräften der Müllheimer Wehr begleitet. Der Mantrailer-Hund, der sich am individuellen Geruch einer vermissten Person orientiert, hatte zwar immer wieder die Fährte aufgenommen, aber kurze Zeit später die Spur wieder verloren. Parallel dazu waren weitere Feuerwehrleute mit Einsatzfahrzeugen unterwegs. Dabei wurde das Suchgebiet über den Bahnhof hinaus und in Richtung Auggen erweitert. Da die Vermisste auch im Zusammenhang mit dem Berglauf als frühere Organisationsmitarbeiterin mit guten Ortskenntnissen in Verbindung gebracht wurde, dehnte die Wehr die Suche auch auf das Blauengebiet aus – allerdings ohne Ergebnis. Da die Rettungshunde nach rund fünf Stunden anstrengender Sucharbeit erschöpft waren, wurde die Suche nach und nach eingestellt. Der letzte motorisierte Suchtrupp kehrte gegen 6 Uhr morgens ins Gerätehaus in der Hauptstraße zurück. Kurze Zeit später löste sich die Ungewissheit über das Schicksal der Frau glücklich auf: Der Enkel der Vermissten, der mit seinen Eltern in Auggen lebt und sich gerade auf den Weg in die Schule machte, fand nach ersten Informationen der Müllheimer Polizei seine Großmutter wohlbehalten in der Nähe des ehemaligen Schlecker-Marktes in Auggen. Seit wann sie sich in dem Dorf aufhielt und wie sie von Müllheim nach Auggen gekommen war, konnte nicht geklärt werden. Und so fand eine groß angelegte Suchaktion doch noch ein gutes Ende. |
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